Freitag, 17. November 2017

Friday Five and cityscapes





Hi,
to late to say good morning... its friday again,
 time for Willy Nilly Friday Five.
And I'm joining with All Seasons on Sunday in the morning.
 
The week was demanding and I'm sick with exhaustion.
I'm back again and I hope for some relaxing time 
(not sure, that it will be, because my 90years old mother is sick 
and I don't know, what the next hours and days will bring).
Have no words today, but wanna share five photoimpressions from Braunschweig.









Have a nice weekend.

Art...once and now



(Braunschweig, Rizzi-Haus)

(St. Nikolaus, Adersleben)

(Citizen Park, Wernigerode)

(St. Sylvestri, Wernigerode)

(Cathedral, Halberstadt)

(painted by me)



Freitag, 10. November 2017

Friday Five about alldays life





Good morning,
its time for Five, shared with Tanya's WillyNilly Friday Five
and Jesh's All Seasons

I

Last two weeks weren't a good time: many things went wrong,
many worries and I had some allergic attacks,
was sick for a few days.
Seems, it is still more than wheat and eggs. Must test it.




II

On Monday we were by the vet with the cat.
Have a new (and better) vet now here in town and she examined cat thoroughly.
Took x-rays and identified some orthopedic problems:
coalesced vertebral bones, onset of arthritis and sciatica problems.
The cat has chronical pain, like a human by getting older...
Unfortunately the pain medications are very toxic for cats
with kidney problems and I will not give again. Seems not good.
Bought a homeopathic medicine now.

This action eradicated the money for the entire month.

III

I'm going to the "Table" (Charity) again.
Most, what they have there, I cannot take (forbidden for me to eat),
but maybe they can give me some vegetables or fruits or anything, what I can eat.






IV

Next wednesday and thursday must ride to Braunschweig again for the laser treatment.
Hope, it will be successful.
November 30th they make an intestinal biopsy to diagnose celiac disease.
Will not be fun and I very hope, it isn't really a celiac.
I'm still hoping, that I can go back to normally nutrition one day, 
maybe after one year or two.
This gluten-free madness is not my kind of nutrition,
always hungry and I can not buy the alternatives for the forbidden foods.



V

I took out of the cellar my old acrylic paints.
Since two decades I haven't paint no more.
Most paints were dry, but some are still wet and working.
Maybe, I can begin to paint again?
I'm so wishing to have more free time for creativity.
The best day for painting is a day, when I don't must go out of my home.
Maybe, someday... (?), but not in next weeks, sigh!


Mittwoch, 8. November 2017

Fizzy with light



(Colchicum autumnale)

If you believe creativity is something only a few people have & the rest of everybody else has to just be happy with what they get, it'd probably help to know this: if you keep pretending you're happy with what you get instead of STARTING RIGHT NOW heading towards a life that makes every cell in your body fizzy with light, you're right. You'll be one of the ones who don't have it.

- storypeople -

















Dienstag, 7. November 2017

Gedanken zum Feuer-Element



Astrid Ka fragt diesen Monat nach Feuer.
 Und unserer Beziehung dazu. - Nun denn!



I

Ich mag das Feuer-Element genau wie die anderen, vielleicht ein wenig lieber sogar.
Feuer bedeutet Wärme und Licht im Dunkel.
Von beidem kriege ich nie genug...
Feuer bedeutet auch: Nahrung und diese genießbar zu machen.
Im ursprünglichen Sinn.
Aber natürlich ist es ein Element, um das man sich kümmern 
und das man gut beaufsichtigen sollte.



II

Bis 1990 lebte ich in Wohnungen mit Ofenheizung und ich habe das sehr gemocht.
Das knisternde Feuer, die wohlige Wärme vorm Ofen, 
wenn der Raum morgens noch kalt war.
Schon ziemlich früh als Kind lernte ich, den Ofen anzuzünden 
und nach dem Feuer zu sehn.
Kohlen nachzulegen oder den Ofen "zu" zu machen, wenn er durchgebrannt war.
Ins Feuer zu schauen, ob es schon soweit ist.
Herdfeuer zu unterhalten.

III

In meiner ersten eigenen Wohnung habe ich auf Feuer gekocht.
Ich hatte zwar einen Propangasherd, aber den nutzte ich selten.
Zu beschwerlich fand ich es, die schweren Flaschen auf einem Bollerwagen durch die ganze Stadt zu karren und dann eine volle, ca. 30kg schwere Flasche
 die vielen Treppen herauf zu schleppen.
Und seit mir in der Austauschstelle mal eine undichte Flasche gegeben wurde,
 hatte ich dann vor Propangas auch Angst.
Für einen E-Herd waren die Elektroleitungen desolater alter Häuser damals zu schwach.
Also allmorgendlich vor der Arbeit den Herd angemacht, um einen Tee zu bekommen.
Die ersten Jahre war meine Wohnung nämlich ganz und gar ohne Strom.




IV

Das Rösten von Eszkastanien auf der heiszen Herdplatte vermisse ich bin heute.
Und zu meinen Kindheitserinnerungen gehören im Waschkessel gekochte Windeln, 
die Mutter dann in der Badewanne spülte.
Überhaupt: das Bad war ein von den Mietern in Eigenregie von der Waschküche 
abgetrennter Teil. Natürlich mit Kohlenofen.
Am Familienbadetag ging man runter, ihn anzuheizen und zu schauen, ob es schon für die Wanne reicht. Dann Wasser einlassen und oben Bescheid geben...
Ganz normaler Alltag.

V

Alltag, der nich immer leicht war: Kohlen wurden meist lose vors Haus gekippt.
Glücklich, wer ein Kellerfenster zur Strasze hatte und sie einfach hineinschippen konnte.
Oft muszten sie jedoch ums ganze Haus herum in den Keller gebracht werden.
Karren für Karren, Eimer für Eimer.
Und genauso, Eimer für Eimer, dann winters auch alle Treppen hoch.
Öfen und Rohre regelmäszig zu säubern ist mir auch noch vertraut.
Alles abzudecken gegen den Rusz. 
Der gehört nun einmal zum Feuer.




VI

An knisternden Lagerfeuern oder auf Grillparties bin ich nicht zu finden.
Diese werden meist von Gruppen gemacht, zu denen ich nicht gehöre.
Und ich käme auch nicht darauf, selbst zu einer Grillparty einzuladen (wen denn auch, wenn man so ganz ohne Sozialstruktur lebt?).
Angekokeltes Fleisch oder Gemüse sind nicht so mein Geschmack.

Aber ich kann die Faszination vieler Menschen fürs Grillen schon verstehn: das Beutetier gemeinsam überm Feuer zu rösten und zu verzehren ist wohl einer der letzten archaische Riten im kollektiven Bewusztsein.
Das wirkt bis heute nach und hat seinen Zauber nicht verloren.
Das ist "Paleo" im eigentlichen Sinn.

VII

Die transformierende Kraft des Feuerelements läszt sich für viele Zwecke nutzen.
Etwas ins Feuer werfen, was man nicht mehr braucht... ist die simpelste Methode.
Es geht auch ritueller, zu bestimmten Feiertagen, 
die Friedensbewegung hat es seinerzeit vorgemacht.
Oder ganz für sich allein: sich von Dingen, Gefühlen oder Gedanken zu lösen, 
diese symbolisch durch Feuer zu transformieren, 
Geister (Inspirationen) zu locken, die Wohnung zu reinigen mittels Kräuter-Rauch.
Das habe ich vor langer Zeit durch Luisa Francia begriffen.
Eine Frau, die mir gefällt in ihrer undogmatischen, 
respektlos eigenständig fabulierenden Art.
Die keine Anweisungen oder Rezepte vorgibt, sondern ermutigt
 zu eigener Wegfindung und kreativem Tun.
Diese Art Unabhängigkeit liegt mir mehr als das krampfhafte Bemühen so mancher Frauenrechtlerin.





VIII

Mit Fackeln, Kerzen, Feuer läszt sich in alten Gemäuern manch Kreatives anstellen:
von inszenierten Fotogeschichten bis s/m-Session.
Man braucht dazu weit weniger Equipment als Phantasie.
Ich finde das wesentlich stilvoller, als einen geknebelten Sklaven
 rund um den heimischen Couchtisch kriechen zu lassen...




IX

Die mächtige zerstörerische Kraft des Feuers habe ich mehrfach sehr nahe miterlebt.
Nein, meine gutbürgerliche Wohnstatt ist glücklicherweise nie abgebrannt.
Aber ich werde die Neunziger hier in meiner Umgebung nicht so schnell vergessen.
Als Brände gelegt wurden, um Obdachlose auszuräuchern und zu vertreiben.
Da ist so manche alte Hütte zerstört worden. Die ich geliebt habe.
Wo mir bekannte Menschen "gehaust" oder "Platte gemacht" hatten.
Gehaust meinte es verächtlich, für mich wars die etwas andere Art von Wohnkultur. Die durchaus noch bürgerliche Anklänge hatte, wenn man genauer hinschaute.
Eine unbehauste und sehr fragile Welt.





X

Ich sehe mich noch immer fassungslos vor Brandruinen stehn, 
die tags zuvor noch Zuflucht waren.
Bitterer Brandgeruch und Tränen.
Und die Frage: wo sind die Menschen hin, sind sie in Sicherheit?

Doch nicht nur die ungeheuere Kraft des Feuers flöszt mir Respekt ein, 
die Standhaftigkeit dicker alter Balken auch.
Immer noch "sehe" ich im Geiste hier in der Stadt die alte Mühle, die selbst im abgebrannten Zustand noch als Schutz und Zuflucht diente. So gut es eben ging.
Und so lange ein paar Menschen sie brauchten.

Inzwischen ist das alles planiert oder neu bebaut worden.
Für mich werden es immer zwei Bilder bleiben, die sich überlagern...
verwaschen, verschwommen das Alte im Hintergrund.



XI

"Heiszer Abrisz" heiszt nicht gar nicht so selten das Zauberwort, 
wenn ein neuer Besitzer nur am Grundstück interessiert ist,
nicht jedoch an einer denkmalgeschützten Fabrik -


XII

Aber kommen wir zum Segen des Feuer-Elementes zurück.
Ich habe oft bedauert, in meiner jetzigen Wohnstatt ohne gröszreren 
teuren Bau-Aufwand keinen Ofen anschlieszen zu können.
Zu gern hätte ich einen für die Übergangszeit.
Holz mit Fahrrad aus dem Wald holen - wie oft habe ich das früher getan 
und wie schön war so ein duftendes Feuer!
Wenn ich durchgefroren aus dem Wald kam...

Auch wenn meine alte Heizterme mitten im Winter mal wieder ausfällt,
 wäre ein Ofen einfach nur schön!


XIII

Das geht aber nun mal nicht und so befriedige ich meine Feuersehnsucht 
durch exzessiven Gebrauch von Kerzen, Wunderkerzen
und so manchem Räucherstäbchen auch.
Mag Laternen- und Lichterfeste.
Geniesze die Wärme des Feuer-Elements und habe Respekt vor seiner Macht.